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Gibt es einen Unterschied zwischen
braunen und weißen Eiern?

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Die Ohrscheibe befindet sich hinter den Augen. Hühner mit weißen Ohrscheiben legen weiße Eier, Hühner mit roten Ohrscheiben legen braune Eier. Meistens jedenfalls. Denn auch bei Hühnern bestätigen Ausnahmen die Regel. Auf kleineren Hühnerhöfen gibt es sogar Hühner, die weder weiße, noch braune oder cremefarbene Eier legen.

Braune Eier werden in Europa lieber gegessen

Hühnerzüchter Oliver Anders sagt: "Ja, das sind so genannte Aurakaner, die aus Südamerika stammen, die sind im 19. Jahrhundert nach Europa gekommen und haben die Besonderheit, dass sie grüne Eier legen."

Grüne Eier - da muss sich so manches Auge erst einmal dran gewöhnen. Geschmacklich gibt es aber keine Unterschiede. Da gleicht ein Ei dem Anderen.

Im Nährstoffgehalt gibt es laut Damme auch keine Unterschiede, lediglich würden manchmal Einschlüsse von Blutflecken vorkommen. Allerdings sei da die Frequenz bei den Brauneilegern höher bei 12 bis 15 Prozent, bei den Weißeilegern unter einem Prozent.

Weil der Mensch die Hühner mit reichlich Futter versorgt und ihnen konstante Licht und Temperaturverhältnisse verschafft, wird er mit täglich frischen Eiern belohnt. Übrigens: braune Eier werden in Europa liebster gegessen als Weiße. Das Verhältnis ist 60/40 zu Gunsten der braunen Eier.

So stellst du fest, ob ein Ei noch haltbar ist

Fast 16 Milliarden Eier werden allein in Deutschland jährlich verspeist. Das sind um die 200 Eier pro Kopf. Um festzustellen, ob ein Ei noch frisch ist, genügt ein einfacher Test. Ein frisches Ei sinkt auf den Boden des Wasserglases. Ein altes Ei dagegen schwimmt an der Oberfläche. Das liegt daran, das ein Ei viel Wasser enthält, das mit der Zeit verdunstet. Das Ei wird leichter. Im Kühlschrank kann man Eier vier Wochen lang aufbewahren. Doch dann sollte man sie verbrauchen.

Das hat sich doch bestimmt jeder schon mal gefragt: Warum sind manche Eier weiß und manche braun? Es gibt die wildesten Theorien, die Antwort ist aber ganz einfach.

Ein Ei gleicht dem Anderen. Das jedenfalls glaubt der Volksmund zu wissen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Denn Hühnereier können ganz unterschiedliche Farben und Größen haben: Weiß, braun oder cremefarben, klein, mittel oder groß. Aber woran liegt das eigentlich?

Hühner können weiß, braun oder auch schwarz sein. Da liegt die Vermutung nahe, das dies auch etwas mit der Farbe der Eier zu tun haben könnte. Aber ist die Farbe des Gefieders wirklich der Grund für die Farbe der Eier?

Die Gefiederfarbe ist nicht der Grund

Klaus Damme von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sagt: "Die Gefiederfarbe hat mit der Schalenfarbe überhaupt nichts zu tun, es gibt also dunkle oder rot gefärbte Hühnerrassen, die weißschalige Eier legen oder sogar schwarze Rassen, die weißschalige Eier legen." Umgekehrt gebe es auch weiß befiederte Tiere, die braunschalige Eier legen. Die Gefiederfarbe habe damit also nichts zu tun.

Die Farbe der Eier ist genetisch vorherbestimmt. Jede Hühnerrasse legt die Eier in einer bestimmten Farbe. An den Ohren einer Hühnerrasse kann man erkennen, welche Farbe die Eierschale haben wird.

 

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